Reisebericht: Prag & Pilsen 03.09. – 08.09.2025









23. September 2025
Mittwoch, 03.09.2025
Mit den Transferbussen erreichten die Reisegäste den Betriebshof in Kaarst.
Dort wurden sie von der Reisebegleiterin Cornelia Bossems und dem Busfahrer Stefan Lülsdorf in Empfang genommen.
Während der Busfahrt informierte Reisebegleiterin Cornelia bereits über verschiedene Möglichkeiten, die vorgesehenen Freizeiten in Pilsen zu verbringen:
- Busking Fest vom 04.09.–07.09. – das größte Straßenkunstfestival in Tschechien
- Die Pilsener Historischen Keller – eine Führung durch ein Labyrinth aus Gängen, Kellern und Brunnen, das seit dem 13. Jh. unter der Stadt Pilsen gebaut wurde.
- Besuch des Brauereimuseums
Vorbei an Frankfurt, Würzburg und Nürnberg ging die Reise nach Pilsen zum Hotel „Courtyard by Marriott“.
Bereits beim Abendessen lobten die Gäste die schönen, großen und sauberen Zimmer und anschließend das gute Essen.
Donnerstag, 04.09.2025
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit großer Auswahl ging es vom Hotel aus zu einer Stadtführung durch Pilsen. Da das Hotel sehr zentrumsnah liegt, waren wir schnell am Brauereimuseum und in der historisch sehr interessanten Altstadt.
Die Stadtführerin erzählte kurzweilig von der Entwicklung der Stadt im Mittelalter bis zur heutigen Zeit.
Hierbei sah die Gruppe wunderschön restaurierte, alte Häuser mit geschichtlichem Hintergrund, den Platz der Republik mit der gotischen Kathedrale St. Bartholomäus, das Rathaus, ein Schmuckstück aus der Renaissance, die große Synagoge in Pilsen – Europas zweitgrößte Synagoge und die drittgrößte der Welt und den Grüngürtel, der den historischen Stadtkern umgibt. Er besteht aus mehreren zusammenhängenden Parks, wie dem Smetana Park (Smetanovy Sady) und ist bekannt für seine grünen Flächen, Blumenbeete und Springbrunnen.
Beeindruckend war auch ein Blumenbeet, in dem jeden Tag das aktuelle Datum neu gepflanzt wird.
Nach der Stadtführung war Freizeit angesagt. Manche buchten eine Führung durch die Historischen Keller, andere besuchten das Brauereimuseum, auch die große Synagoge wurde besichtigt oder einige genossen die Freizeit bei schönstem Wetter bei einem Bummel durch die Stadt mit einem Besuch in einem Café.
Bereits an diesem Tag bekamen wir alle einen positiven Eindruck von der Stadt, die wirklich einladend und sehr sauber ist.
Freitag, 05.09.2025
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Prag.
Auf der Hinfahrt berichtete Cornelia kurzweilig über die Highlights von Prag, einige Fakten auch in Form eines kleinen Quiz, an dem die Gäste rege teilnahmen:
Gründung der Stadt, die Moldau, Karlsbrücke, Astronomische Uhr, Prager Altstadt, Prager Burg und Prager Fenstersturz
Die Stadtführerin erwartete uns am Kloster „Strahovský kláster“, von dessen Terrasse wir einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt genießen und tolle Fotos machen konnten. Anschließend fuhren wir weiter in die Stadt.
Von dort ging es mit der Tram (Straßenbahn) zu einem sehr kurzen Spaziergang auf der Karlsbrücke und zurück mit der Tram zu Wallensteins Garten, einer grünen, stillen Oase mit Springbrunnen mitten im Trubel der Stadt.
Die Stadtführerin wollte den Gästen (etwas hektisch) in einer vorgegebenen Zeit viel zeigen.
Nach einer kleinen Mittagspause in einem Bistro fuhr die Gruppe mit der U-Bahn zum Wenzelsplatz.
In Prag können alle Menschen über 65 Jahre alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
Vom Wenzelsplatz gelangten wir nach einem Spaziergang zum Altstädter Ring, an dessen Rathaus die berühmte astronomische Uhr zu jeder vollen Stunde kurz das Apostelschauspiel zeigt.
Nach einer Freizeit in der Altstadt gingen wir gemeinsam zurück zum Bus, der uns wieder nach Pilsen brachte.
Fazit: Für Prag braucht man mehr Zeit, um die Stadt besser kennenlernen zu können.
Cornelia informierte die Gäste über weitere Freizeitmöglichkeiten am folgenden Tag in Pilsen:
- Besuch eines Musikkonzerts eines deutschen Musikvereins am Westböhmischen Museum
- Gemeinsames Konzert mit einem tschechischen Verein im Park hinter dem Hotel
- Vorschläge von Mittwoch
Samstag, 06.09.2025
Der Tag stand allen bis zum Nachmittag zur freien Verfügung.
Etwa die Hälfte der Gruppe besuchte die erwähnten Konzerte. Eine Blaskapelle aus Scherstetten bei Augsburg spielte sowohl mitreißende als auch einfühlsame Musik und bot dem Publikum außerdem schöne Gesangseinlagen.
Nach einer guten Stunde zogen wir gemeinsam mit der Blaskapelle und Musik vom Westböhmischen Museum zum erwähnten Park.
Dort spielten die deutsche und die tschechische Blaskapelle gemeinsam weiter:
„Ode an die Freude“, „Radetzki-Marsch“ und „Rosamunde“.
Es war ein rundum gelungenes Live-Musik-Erlebnis im kleinen Kreis.
Am späteren Nachmittag unternahm die Gruppe vom Hotel aus einen etwa 10-minütigen Spaziergang zur „Pilsner-Urquell-Brauerei“.
Nach einer Einführung durch eine junge Führerin fuhren die Gäste mit einem betriebseigenen Bus über das Gelände der Brauerei zu einem Gebäude, in dem zunächst ein Film über die Herstellung des Biers gezeigt und dann die Reinigungs- und Abfüll-Anlage besichtigt werden konnte.
Vorbei an traditionellen Kupferkesseln, in denen das Pilsner Urquell gebraut wird, ging es hinab in die Keller-Anlagen der Brauerei mit ihren großen Fässern, in denen das Bier gelagert wird.
Zum Abschluss der Führung konnte jeder Teilnehmer ein Bier kosten.
Im nahegelegenen Restaurant des Pilsener Brauerei-Komplexes waren Tische zum Abendessen für die Gruppe reserviert.
Es wurde ein zünftiges böhmisches Essen (Suppe, Schwenkbraten mit Knödeln und Sauerkraut und ein Stück Kuchen als Dessert) mit einem Gratis-Bier serviert, dazu Livemusik von einem tschechischen Duo.
Dort trafen wir auch die Augsburger Blaskapelle wieder und einige von uns kamen sehr nett mit den Musikern ins Gespräch.
Die Lieder des Duos bewegten uns alle zum Mitsingen und Schunkeln und auch ein Tänzchen wurde „auf dem Parkett geschwungen“.
Fazit: Es war ein geselliger und schwungvoller Abend, der uns als Gruppe noch näher zusammenführte.
Sonntag, 07.09.2025
Am letzten Tag in Tschechien stand ein ganztägiger Ausflug zum Bäderdreieck, von denen wir zwei Kurbäder besuchten, auf dem Programm.
Auf dem Weg nach Karlsbad informierte die Stadtführerin die Reisegäste über die Region West-Böhmen mit dem Naturschutzgebiet „Kaiserwald“ und mit dem
bekannten Bäderdreieck.
Vom Busparkplatz fuhren wir mit einem örtlichen Bus nach Karlsbad (Karlovy Vary) hinein.
Bei einer Stadtführung sahen wir viele, sehr gut erhaltene, historisch und architektonisch interessante, repräsentative und wunderschöne Häuser.
Sie stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, insbesondere aus der Epoche des Barock und des Jugendstils sowie des Gründerzeit-Stils.
Damals zog der Ort viele Adelsgeschlechter und reiche Bürger an.
Wir wurden auch zu den heißen Thermalquellen in Karlsbad geführt, deren Wasser zur Heilung verschiedener Krankheiten als Trinkkur aus Porzellantassen mit einem schnabelartigen Auslauf konsumiert wird.
Dieses Souvenir erhält man an jedem Souvenirstand in Karlsbad.
Nach einer Freizeit, in der man den schönen Kurort in Ruhe genießen konnte, fuhr uns der örtliche Bus zurück zum Busparkplatz.
Anschließend erfolgte die Weiterfahrt nach Marienbad (Mariánske Lázne).
Die Stadtführerin erklärte uns auch hier die geschichtlichen Hintergründe dieses Kurbades mit seinen historischen Gebäuden und den schönen, weitläufigen Grünanlagen.
Wir machten einen Spaziergang zu den Mineralwasser-Quellen, die im Gegensatz zu Karlsbad kalte Quellen sind. Sie werden seit Beginn des 19. Jahrhunderts für Heilbäder und Trinkkuren genutzt (besonders für die Behandlung von Erkrankungen der Harnwege).
Vor Beginn der Zeit zur freien Verfügung erklärte uns die Stadtführerin die „Singende Fontäne“, der wichtigste und bekannteste Springbrunnen in Marienbad.
Er befindet sich auf der Kolonnade (Säulengang) und er synchronisiert Wasser mit Musik und farbigen Lichteffekten.
So konnten wir u.a. den „Gefangenen-Chor aus der Oper Nabucco“ zu entsprechenden, rhythmischen Bewegungen des Wassers live miterleben – ein mitreißendes Erlebnis.
Montag, 08.09.2025
Nach einem sehr schönen Aufenthalt in Westböhmen mussten wir Abschied nehmen und die Rückfahrt nach Kaarst antreten, wo die Transferbusse auf die Reisenden warteten.
Gesamtfazit:
Es war eine wunderschöne Reise mit vielen, tollen und abwechslungsreichen Erlebnissen, die ich weiterempfehlen kann.
Pilsen ist als Hotelstandort eine angenehme und sehr saubere Stadt.
Das Hotel ist rundum gut:
Hotelzimmer +++ , Service +++ , Sauberkeit +++ , Frühstück +++ , Abendessen ++
Die Reisegäste waren sehr zufrieden und es gab viele nette Gespräche und Anlässe, zu lachen und die Seele baumeln zu lassen.
12.09.2025 Cornelia Bossems
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